Wenn der geneigte Leser
meine Seiten
aufmerksam durchgelesen hat, dürften ihm drei Merkmale
aufgefallen
sein: Der Betreiber dieser Internetpräsenz ist
-
katholisch
- Monarchist
- Tempelritter
Das Lustige und Interessante daran ist: Sie alle drei bilden genau genommen eine Einheit.
Der Katholik ist von Natur aus monarchistisch eingestellt, ist doch der
weltliche Vertreter Christi auf Erden, der Papst, einer der letzten absoluten
Monarchen der Welt, und ist die Kirche von Grund auf hierarchisch
strukturiert.
Der Ritter ist traditionalistisch eingestellt, er vertritt Tugenden,
die aus dem religiösen bzw. christlichen Glaubensgut
entspringen,
er vertritt Werte und Ideale, die sich aus dem 2000-jährigen
christlichen Kulturgut entwickelt haben.
Der Ritter dient NICHT NUR einem Lehnsherrn, er dient NICHT NUR dem
König - Der Ritter dient Gott in Person Seiner
Majestät des
Königs "von Gottes Gnaden". Und indem der Ritter dem
König
dient, wird er zum verlängerten Arm, zum Sachverwalter des
Königs auf einem kleineren regionalen Gebiet.
Da also der König von Gottes Gnaden nun erwählt und
zum
gerechten, milden und gütigen Regieren seines Volkes
bestimmt und beauftragt, gesalbt und gekrönt wurde,
wird er
- Seine Majestät - auch als ein Werkzeug Gottes betrachtet,
sozusagen der weltliche Stellvertreter Gottes auf Erden. Es ist hierbei
eigentlich irrelevant, ob es sich um eine konstitutionelle, eine
parlamentarische oder eine absolute Monarchie handelt, auch wenn der
absoluten Monarchie der absolute Vorrang einzuräumen ist.
Was hat das nun mit der königlichen Garde Cohors
Regia zu tun?
Mitglied bzw. Gardist in der
Cohors Regia kann nur ein Christ werden,
der die Zeichen der Zeit erkennt, der gewillt ist, Fehlentwicklungen im
christlichen Abendland zu erkennen, mit denen wir uns seit mehr als 200
Jahren konfrontiert sehen, und der aus innerster Überzeugung
gewillt ist, diesen Fehlentwicklungen mit all den ihm zur
Verfügung stehenden Mitteln entgegen zu treten.
Mit der sogenannten "Französischen Revolution" begann eine
Welle
der Ablehnung aller Autorität - sei es die des
Königs, des Adels und
die der Kirche. Die Revolution war aber eigentlich nur der (sehr
blutige) Auftakt der Loslösung, der "Unabhängigkeit"
des Menschen von aller
Autorität ...
Während
wir uns im 21.
Jahrhundert daran gewöhnt
haben, uns
(SCHEINBAR) von allen Ständen verabschiedet, uns von allen
Fesseln
gelöst, uns von jeder Form der Unterdrückung befreit
zu
haben, ist das nächste und vermutlich letzte Ziel, die
Autorität der Kirche zu unterminieren. Es wird das Volk gegen
seine Kirche als die letzte Bastion von Moral aufgehetzt, dem Volk wird suggeriert, es habe das Recht,
SELBST über die Wahrheit zu bestimmen, Demokratie wird
über
die Hierarchie gestellt, Ungehorsamkeit gilt als oberstes Prinzip des
"modernen" Christen, ... Unzufriedenheit, Furcht vor Schisma und
tiefste Verwirrung beschäftigen die Gemüter der
Christen, so
dass sie so sehr mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie so
geschwächt sind, dass sie die am meisten
verfolgten und getöteten Menschen des Erdballes sein werden - obwohl sie es eigentlich schon SIND.
Eine
schlaue List des Feindes: Die Armee so sehr abzulenken, dass man sie
mit einem Überraschungsangriff nicht nur sehr leicht
angreifen,
sondern auch ohne Weiteres besiegen kann.
Wie wir wissen, waren auch im alten Rom die Christen eine sehr beliebte
Zielscheibe - was aber nicht nur das Interesse und eine gewisse Faszination auf diese
junge Religionsgemeinschaft ausübte, sondern
größte
Sympathien
hervor rief. Dass wir es also - dem Herrn sei's geklagt - mit einer
neuen "Christenverfolgung" zu
tun haben, kann uns Christen eigentlich nur Recht sein, weil es uns zum
eigentlichen, zum moralischen und zum endgültigen Sieg
verhelfen wird.
Das bedeutet nun nicht, dass wir uns zufrieden im Lehnsessel
zurück lehnen und zuschauen, wie überall auf der
Welt,
hauptsächlich in Asien, in Nord- und Zentralafrika und in
Südamerika, Menschen ihres Glaubens wegen verfolgt und
getötet werden. Wir als Gardisten, als Ritter, erheben unsere
Stimme. Wir verteidigen mit allen uns zur Verfügung stehenden
Mitteln unseren fast 2000 Jahre alten Glauben, unseren Glauben, den
Glauben unserer Eltern und Vorväter, den Glauben der Apostel
und
Schriftgelehrten, den Glauben, für den unendlich viele in den
Tod
gegangen sind, angefangen beim Heiligen Diakon Stephanus.
Wir versuchen, unsere christliche Kultur wieder zu entdecken, die sich
in vielen Jahrhunderten entwickelt hatte, und in deren Mittelpunkt die
Frohe Botschaft des Auferstandenen Geltung hatte. Diese Kultur des
Abendlandes, die NICHT dem Zeitgeist hinterher rennt, die NICHT der
"Diktatur des Relativismus" unterworfen wird, ist uns wichtig
für
das friedliche Miteinander der Menschen in unserem Land und in ganz
Europa, ist wichtig für die Erziehung unserer Kinder und
Kindeskinder, denen wir das von unseren Vorvätern geerbte Gut
unversehrt und wohlbehalten weitergeben wollen.
Doch befinden wir uns mittlerweile im Jahre 2012, und als Soldaten
beobachten wir mit großer Aufmerksamkeit die Entwicklungen auf
der Welt. Auch wenn in den Medien so gut wie nichts zu vernehmen ist,
so ist die Gefahr einer weltweiten kriegerischen Auseinandersetzung so
groß wie seit der Kubakrise 1962 nicht mehr. Die arabischen bzw.
islamischen Länder des Nahen Ostens wollen einen Angriff auf
Israel starten, was die U.S.A. mit ihren Verbündeten auf den Plan
ruft - woraufhin Russland und China geantwortet haben, dem nicht
tatenlos zuzuschauen. Es wird - und das müssen wir in aller
Nüchternheit feststellen - zum Kampf der Kulturen, und damit zum
Glaubenskampf zwischen dem Islam und der Christenheit kommen, auch wenn
der Anfang in Israel nehmen wird. Der Islam wird vor allem die Politik
der westlichen Welt bekämpfen wollen, die in den Vereinigten
Staaten ihren selbsternannten Sprecher gefunden hat, die überall
auf der Welt ihren eigenen Demokratiebegriff aufoktroyieren wollen.
Doch gerade der von der westlichen Welt vor einigen Jahrzehnten
begonnene "Demokratisierungsprozess" hat in fast allen Ländern, in
denen sie meinte, mit militärischen Mitteln einmarschieren zu
müssen, nur der Unruhe und der Destabilität, nur dem
Unfrieden und dem Verlust des Selbstbestimmungsrechtes der Völker
Vorschub geleistet.
Doch auch wenn wir in den Medien nichts von einem großen
drohenden Krieg erfahren (es soll ja keine Panik entstehen!), so ist
die Gefahr da - und die königliche Garde Cohors Regia muss sich
dessen bewusst sein - immerhin handelt es sich bei den Gardisten
großteils um ranghohe Offiziere von Streitkräften
verschiedener Nationen. Die Cohors Regia wird sich in erster
Linie mit christlichen Ritterschaften und Soldatenverbänden
verbünden, um als allererstes den Schutz der Kirche, der Kirchen
und Kirchenvertreter, vor allem des Papstes, zu gewährleisten.
Denn wenn es tatsächlich zu einem Glaubenskrieg kommen wird, dann
wird die Kirche in der Liste der geplanten Angriffszielen an erster
Stelle sein. Immerhin betrachten wir ja schon jetzt Wandalismus und
Schändungen in und an verschiedene Kirchen in Europa.
Nun kann die königliche Garde Cohors Regia nicht detailliert
beschreiben, wie ihre Vorgehensweise im Falle eines Krieges sein wird,
aber es läuft vor allem darauf hinaus, den unbedingten Schutz der
Kirche und ihrer wichtigsten Vertreter zu gewährleisten. Es wird
eine Allianz mit christlichen Körperschaften angestrebt, die im
Falle der Unordnung und des Chaos, welche(r) mit einem Krieg einher
gehen wird, für Ordnung und für Schutz sorgen wird. Die
Cohors Regia sieht sich infolgedessen als reine Verteidigungs- und
Schutzarmee, die aber alles dran setzen wird, die Monarchie in den
christlichen Ländern Europas wieder einzuführen. Dazu sind
natürlich die monarchistischen Vereinigungen der verschiedenen
Länder aufgerufen, mit Sorgfalt, mit Weisheit und mit Bedacht die
Wiedererlangung der Krone der vormals regierenden Königs- und
Fürstenhäuser in Betracht zu ziehen und vorzubereiten.
Es wäre ein Ideal, wenn das ehemals und in Zeiten der Not, die ein
großer Krieg mit sich bringen würde, wieder christlich
werdende Europa einen Monarchen an seine Spitze setzen würde, auf
dass es seine Werte und seine Jahrtausende alte Kultur wieder finden
würde. Inwiefern wir unseren bescheidenen Beitrag dazu leisten
können und dürfen, können wir zum jetzigen Zeitpunkt
noch nicht absehen.
[Fortsetzung folgt ...]
Dazu zählen vor allem die ritterlichen Tugenden und die
christlichen Werte, die für uns Fundament und Halt sind. Ehre,
Treue, Brüderlichkeit, die sich vor allem in unserem
Ehrenkodex
ausdrücken:
Codex
Cohortis Regiae
Der
Ehrenkodex des Gardisten.
1. Du bist ein Freiwilliger, der Gott, König und
dem
christlichen Abendland treu und ehrenhaft dient.
2. Respekt vor der Tradition, der wahren Kirche und seiner
Majestät bezeugst Du, indem Du Deinen Vorgesetzten ehrst.
Disziplin und Kameradschaft sind Deine Stärke. Mut, Tapferkeit
und Treue Deine Tugenden.
3. Sei stolz, ein Gardist zu sein. Du wirst deinen Stolz
zeigen durch
Dein stets tadelloses Erscheinungsbild und durch Dein Betragen, das
immer ehrenhaft und bescheiden ist.
4. Als ein Elitesoldat wirst Du mit Eifer deinen
Körper gesund
und in Höchstform halten und Deine Waffe als wertvollen Besitz
pflegen.
5. Jeder Auftrag Seiner Majestät und Deiner
Vorgesetzten sind
Dir heilig. Du wirst sie um jeden Preis ausführen.
6. Im Kampf wirst Du ruhig und ohne Hass handeln, du wirst
den
besiegten Feind achten, Dein Brot mit ihm teilen und ihn nicht
misshandeln.
Niemals wirst Du Deine Verwundeten und Toten zurücklassen und
unter keinen Umständen Deine Waffe übergeben.
7. Im Krieg und Frieden wirst Du niemals plündern, vergewaltigen und unschuldige Zivilisten ermorden, sondern in
christlicher Nächstenliebe helfen.
Der
Gardist und sein Eid:
„Ich gelobe
feierlich, die Schwachen zu schützen. Mit der Waffe werde ich
alle Feinde unseres christlichen Abendlandes – die
Friedensbrecher – niederwerfen und meinem König treu
dienen - so wahr mir Gott und seine Heiligen helfen.“
K:
PRESTO – R: SUM
K: PRESTO – R: SUM
K: PRESTO – R: SUM
("Presto Sum" bedeutet
„Ich bin bereit“)
Zur Webseite:
Besondere Feiertage der Garde:
29.September: Hl. Erzengel Michael: Schutzpatron von Cohors
Regia
23. April:
Hl. Georg
21. März:
Hl. Benedikt: Patron Europas
25. August: Hl.
Ludwig IX., König von Frankreich & Kreuzritter
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