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… mittlerweile ist dieses Wort zu einem Schimpfwort geworden, vor allem, wenn ein "römisch" davor steht. Wie viel Mut und Überwindung kostet es, im 21. Jahrhundert stolz, mutig und voller Überzeugung zu bekennen, dass man katholisch, dass man römisch-katholisch und der Kirche sowie dem Papst in kindlicher Treue ergeben ist?
Katholisch sein heißt ja nicht nur, an Christus zu glauben, das tun (mehr oder weniger) alle bekennenden Christen. Als Katholik bekennt man sich jedoch zu einer 2000-jährigen Tradition, die mit den 12 Aposteln ihren Ursprung nahm, und an der unzählige Selige und Heilige, an der große Gelehrte und Kirchenlehrer bis zum heutigen Tage gestritten und gefeilt haben.
In der römisch katholischen Kirche manifestiert sich die diesseitige und die jenseitige Welt, wissen wir uns doch vereinigt mit der Schar der Engel und Mächte, der Throne und Gewalten, den Heiligen und Seligen – wenn auch nicht im alltäglichen Leben, so doch zumindest in der heiligen Liturgie. Und diese Liturgie ist - vereint mit dem Glaubensfundament - was die Katholiken jedes einzelnen Landes dieser Erde verbindet, was diesen Glauben "katholisch", also weltumfassend macht. Und während Jesus Christus das (unsichtbare) Haupt, das unleugbare Zentrum und das Fundament dieses unseres Glaubens ist, so ist das sichtbare Haupt aller Christen der Papst, der "Vicarius Christi" in Rom.
Das Schöne ist: Wir GLAUBEN nicht nur, wir WISSEN, dass der Bischof von Rom der direkte Nachfolger des Apostels ist, auf den Christus Jesus von Nazareth Seine Kirche gegründet, und den Er mit der Leitung dieser Heiligen Kirche beauftragt hat, indem Er ihm die Schlüssel des Himmelreiches gab: Simon Bar Jona, den Jesus "Petrus", der Fels, nannte. Und eben dieser Fels soll auch genau DAS erfüllen, was seine Bedeutung wieder gibt: In Festigkeit und Beständigkeit der Witterung und allen Angriffen trotzen und widerstehen - über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg. An ihm, dem Fels, ist es, das, was er von Jesus erhalten und geerbt hat, unversehrt von Generation zu Generation weiter zu geben.
[Fortsetzung folgt]
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